Dank an die Mitwirkenden beim Münsteraner Radio Kaktus für das schöne Autorinnenportrait, nachzuhören und zu sehen bei NRWision unter folgendem Link:
https://www.nrwision.de/mediathek/kuenstlerportraet-monika-littau-autorin-180918/?fbclid=IwAR00SEOPDIQepFXpHi6aYy0Z8h93NIuc9N1Op1TzRpTZkcz1id7UmSyqn-w
Dienstag, 16. Oktober 2018
Samstag, 18. August 2018
All´s Well - die 70er Jahre im Ruhrgebiet
"Ruhrgebietchen - was deine Kinder an dir
lieben und was nicht",
eine schön ausgestaltete Anthologie (Hardcover
mit Lesebändchen!) erschienen im Verlag Henselowsky & Boschmann (https://www.facebook.com/vonneruhr;
https://www.vonneruhr.de/), darin meine metoo-Geschichte "All´s
Well".
Im Mittelpunkt steht Anna, die aus einfachen Verhältnissen kommend,
zum Studium an die Arbeiteruniversität oder „Betondenkfabrik“, kurz RUB nach
Bochum geht. Die beginnenden 70er Jahre sind nicht nur geprägt von politischen
Debatten, von scheinbarer sexueller Befreiung und künstlerischer Vielfalt. Anna
möchte zwar immer nur die guten Geschichten erinnern. Aber so funktioniert es
offenbar nicht, denn: „Es gibt gute Geschichten, die automatisch mit schlechten
transportiert werden, als zöge das Angenehme das Unangenehme selbstverständlich
im Schlepptau mit sich. Als seien die Geschichten miteinander verflochten, ja
mehr noch verkleistert.“
Weitere Texte stammen von:
Samstag, 28. April 2018
Text des Tages "Little Joan" für Joan Mitchel bei fixpoetry
In der Reihe "von Frauenhand" erschien heute bei fixpoetry mein Text: "Little Joan", eine homage an die die abstrakte Expressionistin Joan Mitchel.
Little Joan
für Joan Mitchell
„Wenn du nur französisch wärst, männlich und tot…“
sie geht sie sieht sie trinkt sie malt
musik
trägt auf und strichelt
schwingt über die leinwand
beidhändig breitspurig
überdeckt und macht unsichtbar
verkleistert und verklumpt
kratzt das leben aus den farben
das gefühl einer landschaft
träufelt drippelt kalligraphiert
bis es schnurrt und fliegt
wirbelt und kreist
vibriert und strudelt
die farben sind zeichen
und füge sich zu wörtern
Little Joan lässt sie klingen dröhnen
dass alle kritikerworte verstummen
dass sie sich spürt und nichts
liebt als das malen und hört
und trinkt und gibt dem hund
wasser blau ist der himmel
blau ist der fluss blau ist Lake Michigan
blau ist das licht
musik
trägt auf und strichelt
schwingt über die leinwand
beidhändig breitspurig
überdeckt und macht unsichtbar
verkleistert und verklumpt
kratzt das leben aus den farben
das gefühl einer landschaft
träufelt drippelt kalligraphiert
bis es schnurrt und fliegt
wirbelt und kreist
vibriert und strudelt
die farben sind zeichen
und füge sich zu wörtern
Little Joan lässt sie klingen dröhnen
dass alle kritikerworte verstummen
dass sie sich spürt und nichts
liebt als das malen und hört
und trinkt und gibt dem hund
wasser blau ist der himmel
blau ist der fluss blau ist Lake Michigan
blau ist das licht
Joan Michell, geb. 1926 in Chicago, gestorben 1992 in Paris, abstrakte Expressionistin. Die Malerin spricht von sich als „Big Joan“, ihrem großen Ego, das herausgeht, kämpft, reist und „Little Joan“, die Malende, beschützt.
https://www.fixpoetry.com/texte/text-des-tages/monika-littau/von-frauenhand-little-joan
Montag, 9. April 2018
Reaktionen auf "Weltreise Sri Lanka. Freiheit für Amila" aus mehreren Bundesländern
"Weltreise Sri Lanka. Freiheit für Amila" findet Resonanz in diversen Bundesländern.
Mittlerweile gibt es in der online-Datenbank von AJuM (der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur der GEW) einige Besprechungen.
Hier Auszüge aus zwei Rezensionen:
(...) eine gelungene Kombination von Abenteuer- und Sachbuch, das bestimmt lesefreudige Jungen und Mädchen ab 8 begeistern wird. Gut vorstellbar auch als Lektüre im Klassenverband.
(...) dialogische und aktive Textabschnitte machen das Buch zu eine Leseerlebnis. Die kurze Kapitel, prägnanten Überschriften und die stringente Handlung sind ideal für Lesefänger. Insgesamt macht das Buch Freude beim Lesen und nimmt den Leser mit auf die Insel Sri Lanka mit allen ihren Abenteuern.
Mittlerweile gibt es in der online-Datenbank von AJuM (der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur der GEW) einige Besprechungen.
Hier Auszüge aus zwei Rezensionen:
(...) eine gelungene Kombination von Abenteuer- und Sachbuch, das bestimmt lesefreudige Jungen und Mädchen ab 8 begeistern wird. Gut vorstellbar auch als Lektüre im Klassenverband.
(...) dialogische und aktive Textabschnitte machen das Buch zu eine Leseerlebnis. Die kurze Kapitel, prägnanten Überschriften und die stringente Handlung sind ideal für Lesefänger. Insgesamt macht das Buch Freude beim Lesen und nimmt den Leser mit auf die Insel Sri Lanka mit allen ihren Abenteuern.
Montag, 20. November 2017
Preis für politische Lyrik 2017

Europa
Ein Verordnungsnebel? Durchführungsbestimmungsgestöber?
Es ist mehr, glauben Klara Hurkova, Monika Littau und Maria Topali, die sich am Wettbewerb für politische Lyrik 2017 zum Thema Europa beteiligten.
Drei Perspektiven fügten sich zu einem Gemeinschaftsprojekt:
Kolonien der Strömung. Ein Gedicht.
Am 17. November fand die Endausscheidung in der Lisa Lettrétage, Berlin, statt.
Das Gedicht wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
https://soundcloud.com/user9…/europa-kolonien-der-stromung-2
Freitag, 27. Oktober 2017
Preis für politische Lyrik, Endausschreidung Lettrétage, 17. 11.2017
Einladung
Wer
von „Qi“ spricht, meint Gesundheit und Energie, meint Atem und Fluidum, meint
Temperament und Emotion. Wer sich jedoch mit „Shi“ befasst, spricht von
Gedichten. Shi lautet der Oberbegriff für chinesische Lyrik (詩 / 诗, Pinyin shī). Die Ähnlichkeit in Wort und Klang der
Begriffe scheinen die Verwandtschaft von Energie und Sprache offenbaren zu
wollen.
Als
im Frühjahr 2017 zum 6. Mal der Preis für politische Lyrik ausgelobt wurde, -
in diesem Jahr zum Thema Europa - lag es nahe, Energien zu bündeln, den
subjektiven Blick zu weiten, Sichtweisen zusammenzubringen, Strömungen
auszuloten und ein gemeinschaftliches lyrisches Verfahren zu erproben.
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