"Man hätte eine Stecknadel fallen lassen können, so still wurde es, als die Autorin die tagtägliche Diskriminierung in Deutschland plastisch werden ließ."
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/godesberg-zentrum/Madame-Buchela-Die-Wahrsagerin-von-Bonn-article1025430.html?i=
Samstag, 13. April 2013
Freitag, 12. April 2013
Begegnung mit einer Großnichte und einem Großneffen der Buchela
Gäste bei der Lesung "Verrat an der Zukunft. Über die Verfolgung der Sinti und Roma am Beispiel der Familie von Margarethe Goussenthier" waren am 11. April eine Großnichte und ein Großneffe der Buchela.
Anrührend der Text, den sie zu Ehren Ihrer Tante verfasst hatten.
Freitag, 8. März 2013
2013: 200 Jahre Völkerschlacht - 80 Machtergreifung
Poesiealbum neu erinnert nicht nur an die Völkerschlacht in Leipzig vor 200 Jahren oder die Machtergreifung durch Nationalsozialisten, sondern sammelt Gedichte und Appelle gegen vergangenes und gegenwärtiges kriegerisches Verhalten von Menschen, Bevölkerungsgruppen und Nationen; wendet sich gegen Missachtung, Hass und Unmenschlichkeit,

Mittwoch, 27. Februar 2013
Feuersprüche für das freie Wort
- Ein Projekt zur Unterstützung des Mahnmals zur Bücherverbrennung -
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident
Paul von Hindenburg als Reichkanzler vereidigt und mit der Bildung einer
Koalitionsregierung der „Nationalen Konzentration“ beauftragt. Seit diesem Tag,
dem sogenannten „Tag der nationalen Erhebung“, begann die intensive Verfolgung
Andersdenkender in Deutschland: Am Samstag, dem 1. April 1933 rief die NSDAP
zum Judenboykott auf. Am 2. Mai 1933 wurde die freie Gewerkschaftsbewegung
zerschlagen. Schließlich fanden am 10. Mai überall in Deutschland
Bücherverbrennungen statt.
Auch in Bonn versammelten sich trotz regnerischen Wetters
am Abend dieses Tages Tausende auf dem Marktplatz und folgten damit dem Aufruf
der Bonner Studentenschaft. Der Bonner Studentenführer Schlevogt rief zur
„Ausrottung aller undeutschen Geistesproduktion“ auf. Ordinarius Hans Naumann
(Philologe) appellierte an die akademische Jugend deutscher Nation, zur
mitternächtlichen Stunde alles zu verbrennen, was die Jugend verführen könne.
Als „Feuerredner“ stellte sich Eugen Lüthgen, außerordentlicher Prof. für
Kunstgeschichte, zur Verfügung.
Verbrannt wurden Bücher, die auf der sogenannten
„schwarzen Liste“ standen. Es handelte sich an erster Stelle um „schöne
Literatur“, die später teilweise in den Kanon der Weltliteratur einging (Thomas
und Heinrich Mann, Feuchtwanger u. a.), darüber hinaus um Publikationen aller
Textgattungen.
Erst 1975 setzten der Verband deutscher Schriftsteller,
der PEN sowie der Börsenverein des deutschen Buchhandels durch, dass der 10.
Mai zum Gedenktag der Bücherverbrennungen wurde.
Der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch sowie der
Rektor der Bonner Universität, Prof. Jürgen Fohrmann, haben nun dazu
aufgerufen, für ein Mahnmal zur Bücherverbrennung, das dauerhaft an die Nacht
des 10. Mai 1933 in Bonn erinnern soll, zu spenden.
Der Verband deutscher Schriftsteller möchte diese
Initiative mit dem Projekt „Feuersprüche für das freie Wort“ unterstützen und
bei den Veranstaltungen um Spenden für das geplante Mahnmal „Lesezeichen“
werben.
Termine: 02. 02.2013, 11.04.2013, 23.04.2013, 02.05.2013 und 11. 09.1930
Genauere Angaben in der Rubrik: Termine
Termine: 02. 02.2013, 11.04.2013, 23.04.2013, 02.05.2013 und 11. 09.1930
Genauere Angaben in der Rubrik: Termine
Donnerstag, 21. Februar 2013
Fritzi im Atelier
"Fritzi findet" ...
Tassen und Töne, Spritzgesichter und Spinnen,
Klänge und Knoop, den Tischhalter im Zugabteil.
Überall gibt es für sie etwas zu entdecken.
Nur Mama versteht nicht,
warum Fritzi dauernd herumtrödelt.
Dabei wollen sie heute Oma besuchen!
Die Geschichte von Fritzi hat im vergangenen Jahr die Malerin Sybille Ender als Illustratorin gefunden.
Nun sind die entstandenen Aquarelle in ihrem Atelier zu sehen.
Tassen und Töne, Spritzgesichter und Spinnen,
Klänge und Knoop, den Tischhalter im Zugabteil.
Überall gibt es für sie etwas zu entdecken.
Nur Mama versteht nicht,
warum Fritzi dauernd herumtrödelt.
Dabei wollen sie heute Oma besuchen!
Die Geschichte von Fritzi hat im vergangenen Jahr die Malerin Sybille Ender als Illustratorin gefunden.
Nun sind die entstandenen Aquarelle in ihrem Atelier zu sehen.
Freitag, 30. November 2012
Sie war eine Sintizza, 1899 in einem saarländischen Dorf unter einer Buche geboren, wie sie sagte. Daher ihr Name „Buchela“. Sie war eine Fahrende und Sesshafte, die ihren Lebensunterhalt zunächst mit
Hausieren verdiente. Eine Verfolgte, die ihren Vater im Ersten Weltkrieg, ihre Mutter und einen großen Teil der Verwandtschaft im Holocaust verlor.
Prophetin, Heilerin. Beraterin von Konrad Adenauer, Edward Kennedy, Prinzessin Soraya, Marika Kilius und Vera Brühne. Inhaberin einer Beratungspraxis
in Remagen, in der sie jahrelang Ratsuchende empfing.
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